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Was ist ein As-Built-Dokument? Die Dokumentation des Ist-Zustands.
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Volltext:
Was ist ein Bestandsdokumentationsplan? Dokumentation des Ist-Zustands
Ein Bestandsdokumentationsplan ist eine messbasierte Aufzeichnung des aktuellen Zustands eines Gebäudes oder einer Anlage. Eine Projektzeichnung zeigt, „wie es geplant war“; ein Bestandsdokumentationsplan dokumentiert, „wie es tatsächlich vor Ort aussieht“.
Die praktische Antwort auf die Frage „Was ist ein Bestandsdokumentationsplan?“: Die technische Dokumentation des Ist-Zustands – als Zeichnung, Modell oder Punktwolke.
Der Unterschied zwischen Bestandsdokumentation und Planungsmodell
Ein Planungsmodell (CAD/BIM/IFC) stellt dar, was geplant ist. Es kann überarbeitet werden; es muss nicht exakt mit dem Ist-Zustand übereinstimmen.
Ein Bestandsdokumentationsplan bildet die Realität zum Zeitpunkt der Messung ab. Er basiert auf der Geländevermessung. Die Dokumentation ist an die Geometrie zu diesem Zeitpunkt gebunden; sie wird nicht automatisch aktualisiert.
Kurz gesagt: Die Planung ist das „Ziel“, der Bestandsdokumentationsplan die „Realität“. Entscheidungen in der Qualitätssicherung/Qualitätskontrolle, bei Sanierungen und im Anlagenbetrieb basieren auf dem Bestandsdokumentationsplan.
Warum ist er notwendig?
Unterscheidung zwischen Planung und Fertigung bzw. Montage
Grundbau vor Sanierung, Verstärkung und Innenausbau
Archiv für Anlagenbetrieb und -wartung
Qualitätssicherung/Qualitätskontrolle und Kollisionsverhütung
Sichere Messung für neue Anlagen oder Rohrleitungsquerungen
Wie wird ein Bestandsdokument erstellt?
Der Umfang wird definiert: Fassade, Innenraum oder Anlagenlinie?
Das Gelände wird vermessen: 3D-Laserscanning und/oder klassische Vermessung
Datenverarbeitung: Punktwolkenfusion, Verknüpfung mit einem Koordinatensystem
Erstellung des Produkts: 2D-CAD, 3D-Modell (Scan to BIM) oder Rohpunktwolke
Kontrolle: Fehlende Fläche, Einheit, Ebene; ggf. Abweichungsbericht
Auch die klassische Vermessung zählt zu den Bestandsdokumentationen. Laserscanning erfasst komplexe Geometrien dicht und umfassend; Hand-LiDAR kann in engen Bereichen ergänzend eingesetzt werden.
Zu beachtende Punkte
Der Detaillierungsgrad (LOD) muss im Vertrag festgehalten werden. Koordinatensystem und Epoche müssen spezifiziert werden. „Nur ein schönes Modell“ genügt nicht; Messgenauigkeit und -umfang müssen klar definiert sein. Das Lieferformat (E57, LAS/LAZ, DWG, RVT, IFC) muss von Anfang an festgelegt werden.
KG Engineering
Wir bieten Bestandsaufnahmen mit dem Leica RTC360 für Industrieanlagen, Gebäude und Sanierungsprojekte an. Die Lieferung erfolgt im Rahmen von CAD- und BIM-Projekten. Beispiele finden Sie auf unseren Seiten „Was ist Scan to BIM?“, „Was ist eine Punktwolke?“ und „3D-Laserscanning – Industrieanlagen“. Vereinbaren Sie einen Besichtigungstermin.








