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Was ist sinnloses Scannen?
KG Engineering Communications
Zielloses Scannen (oder punktfreies Scannen) ist das Verfahren zur Datenerfassung beim 3D-Laserscanning ohne Platzierung eines Referenzziels vor Ort. Die erfassten Daten werden anschließend mit geometrischen Merkmalen oder SLAM-basierter Positionierung kombiniert. Die Ausgabe erfolgt weiterhin im Punktwolkenformat; der Unterschied liegt in der Methode der Zusammenführung und Validierung.
Wofür wird es in der Praxis eingesetzt?
Es ermöglicht die schnelle Dokumentation in Bereichen, in denen die Platzierung von Zielen schwierig, riskant oder unmöglich ist – beispielsweise in Betriebsanlagen, an historischen Oberflächen oder in verkehrsbelasteten Bereichen. Es wird häufig bei handgeführten LiDAR-Systemen und einigen mobilen Scansystemen verwendet. Es eignet sich für die Bestandsaufnahme, Begehungen von Innenräumen und die allgemeine Geometrieerfassung.
Wer sucht danach?
Bei der Suche nach „ziellosem Scannen“ stellen sich im Allgemeinen folgende Fragen: Ist zielloses Scannen genau genug? Tritt SLAM-Drift auf? Wann ist eine Verifizierung mit Passpunkten (GCP) erforderlich? In welchem Format sollten die Daten geliefert werden?
Wichtige Hinweise
Zielloses Scannen bedeutet nicht in jedem Projekt automatisch „ziellos = schneller = ausreichend“. Glas, Spiegel, leere Korridore und sich wiederholende Geometrien erhöhen die Fehlerquote der Integration. Bei kritischen Bestandsaufnahmen, der Ausrichtung von Zonenplänen oder millimetergenauen Referenzarbeiten sollte eine Gegenprüfung mit Ziel und Passpunkt (GBP) eingeplant werden.
KG Engineering
Bei 3D-Laserscanning-Projekten planen wir je nach Umfang und Genauigkeitsanforderungen sowohl punktbasierte als auch zielbasierte Verfahren. Für weitere Informationen kontaktieren Sie uns bitte.






